Unser Hilfsprojekt

Der Name des Vereins leitet sich ab von "Step Development Centre", dem Namen des Projekts in Uganda.

S=Skills; T=Training; E=Empowerment; P=Programme, frei übersetzt: Vermittlung von Fähigkeiten für eine selbst bestimmte Zukunft.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Patenschaft?
35 Euro im Monat für einen Schüler. Die Ausbildungskosten für Studenten oder Lehrlinge liegen meistens höher. Hier können sich auch mehrere Paten die Kosten teilen.

Was finanziere ich mit meiner Patenschaft?
Mit den Beiträgen für Patenschaften werden die Schulgebühren für die Jugendlichen im Kinderhaus sowie der Aufbau der Schule in Bukobe finanziert. Die Kosten für Haus- und Lebensunterhalt sowie den Schulbedarf (Uniformen, Lehrmittel etc.) erwirtschaftet der Verein über Verkaufs- und Spendenaktionen.

Was lernen die Kinder in der Schule in Uganda?
Die Kinder in Uganda lernen in der Schule Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch (+ allgemeinbildende Fächer wie z.B. Geschichte, Geografie, Wirtschaft, Informatik....).
Ziel des Projekts S.T.E.P. Uganda ist es, dass die Kinder nach Abschluss der Schulausbildung einen Beruf erlernen oder ein Studium absolvieren können.
Zur Zeit betreut S.T.E.P. Uganda neben den zahlreichen Schülern mehrere Studenten und Auszubildende, deren Ausbildung nur durch Patenschaften langfristig gesichert werden kann.

Wie war die soziale Situation der Kinder bevor Sie uns Haus aufgenommen wurden?
Die Kinder sind im Heimatdorf von Elizabeth Kanitz mit Ihren (teilweise alleinerziehenden) Eltern oder als Waisenkinder bei Großeltern bzw. Verwandten aufgewachsen. Die Menschen ernähren sich dort ausschließlich vom Gemüseanbau, der gerade den Eigenbedarf deckt. Da kein Geld vorhanden ist, können die Angehörigen den Schulbesuch ihrer Kinder nicht finanzieren (Transportkosten, Uniformen, Lernmittel etc.).

Nach welchen Kriterien wurden die Kinder ausgewählt?
Es sind Kinder aus dem Heimatdorf von Elizabeth Kanitz, deren Eltern alleinerziehend sind, außerdem Kinder aus finanzschwachen Familien und Waisenkinder. Als das Haus in Mbale fertig gestellt war, wurden dort anfangs sechs Kinder aus dem Dorf unterstützt (Schulgeld, Unterbringung + Essen). Es wurden dann von Jahr zu Jahr mehr.
Im Moment können keine weiteren Kinder aufgenommen werden, da kein Platz mehr vorhanden ist.
Deshalb hat der Verein begonnen, im Dorf Bukobe eine Primarschule zu bauen.

Wie ist die Situation bezüglich HIV / Aids-Infektionen in Uganda?
Afrika südlich der Sahara ist die von HIV / Aids meist betroffene Region  der Welt.
Im Jahr 2007  lebten  22  Millionen  Menschen  mit HIV / Aids – das  sind  67 % aller Infizierten weltweit – in diesen Ländern.
In Uganda infizierten sich seit 1980 etwa 2 Millionen Menschen mit  HIV und AIDS. Hunderttausende von Menschen sind bereits an den Folgen der Immunschwäche-Krankheit gestorben. Etwa 20 % aller ugandischen Kinder sind Aidswaisen.
Sehr viele Familien sind - direkt oder indirekt - von dieser Krankheit betroffen.
Bis 2004 galt die ugandische AIDS-Politik als eine der fortschrittlichsten auf dem ganzen Kontinent. Die Zahl der HIV-Infizierten liegt heute bei etwa 4 % der Bevölkerung, im  Jahr 1992 waren es noch 15 %. Dieses Ergebnis wurde durch gezielte Aufklärungs- und Gesundheitspolitik und die Stärkung von Frauen in der Gesellschaft erreicht. 1987 hatte der regierende Präsident Yoweri Museveni als eines der ersten afrikanischen Staatsoberhäupter das Problem Aids offen angesprochen. Weil keine Therapie und kein Geld für Kondomkampagnen zur Verfügung standen, hielt er seine Männer zur Treue an. »Zero-grazing« nannte er das in Anspielung auf Rinder, die nur auf der eigenen Wiese »grasen« sollen. Die landwirtschaftliche Metapher wurde von der überwiegend ländlichen Bevölkerung verstanden. Während die Neuinfektionsrate Anfang  der  90er  Jahre  noch  bei  
15 %  lag, ist  sie  im  Jahr  2001 auf 5 % gesunken. Außerdem sank die Zahl der AIDS- Toten von 110.000 im Jahr 2001 auf 78.000 im Jahr 2005.
Die Lebenserwartung in  Uganda beträgt 54 Jahre, etwa die Hälfte der ugandischen Einwohner lebt unterhalb der Armutsgrenze von weniger als einem Dollar pro Tag, die Kindersterblichkeitsrate ist hoch und der Zugang zu medizinischer Versorgung ungenügend.
Trotz der intensiven Aufklärungsarbeit leben in Uganda heute weit über 2 Millionen AIDS-Waisen.
Wenn die Kinder Glück haben, leben sie bei ihren Großeltern. Leider sind allzu viele Kinder sich selber überlassen. Sie leben in reinen Kinderhaushalten. Für manches 10- oder 11-jährige Kind bedeutet das, sich um seine jüngeren Geschwister – und oft auch um jüngere Cousins und Cousinen kümmern zu müssen - ohne jegliche Unterstützung von außen. Oft landen die Waisenkinder aber auch auf der Straße. Welche Perspektiven diese Kinder haben und wie hoch ihre Lebenserwartungen sind, kann man sich vorstellen.

In den 1980er und 1990er-Jahren wurden im Norden von Uganda Kinder von Rebellen-Armeen verschleppt und als Kindersoldaten und Sklaven gehalten. Viele der damals Betroffenen sind schwer traumatisiert in die Gesellschaft zurück gekehrt. Ist die Region Mbale davon ebenfalls betroffen?
Das Problem mit den Kindersoldaten bestand nur im Norden an der Grenze zum Süd-Sudan und der Demokratischen Republik Kongo.
Im Osten des Landes war dies nie ein Problem und zum Glück wurde die Region   Mbale in den letzten Jahrzehnten nie in Auseinandersetzungen involviert. Es ist eine arme, aber friedliche Gegend.

Kontakt

1. Vorsitzende:
Elizabeth Kanitz
Ledergasse 4
79713 Bad Säckingen
Tel.:    07761 936742
Mobil: 0176 28907673

Schatzmeister:
Bernhard Mutscheller
Schulhausstr. 46
79713 Bad Säckingen
Tel.:   07761 95674

info@step-uganda.de

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